Keineswegs m‚àö‚àÇchte ich hiermit eine Beschwerde über Apple-Produkte loswerden, immerhin schreibe ich diesen Artikel gerade auf dem absolut zufriedenstellenden MacBook Pro. Ich m‚àö‚àÇchte jedoch noch einmal an meinen Artikel vom 2. Juni “iPad nun auch in Deutschland erh‚àö¬ßltlich” anknüpfen, in dem ich die Frage aufwarf, ob das iPad den Netbooks den Rang ablaufen k‚àö‚àÇnnte, und noch ein paar Gedanken zu diesem Thema ‚àö¬ßu‚àöüern.
Zuerst dachte ich ja, dass das iPad eigentlich genauso ein Netbook ist wie alle anderen. Eines von vielen. Natürlich wird Konkurrenz entstehen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das zugegebenerma‚àöüen echt schicke iPad dafür verantwortlich sein soll, dass niemand mehr Netbooks kauft.
In erster Linie ist, wie schon im verlinkten Artikel erw‚àö¬ßhnt, der Preis ein wichtiger Mitspieler. Wer würde 500 bis 800 Euro ausgeben, wenn man ein vergleichbares Ger‚àö¬ßt schon für 300 Euro bekommt? Bei genauerem Hingucken wird man feststellen, dass die meisten Konkurrenten des iPads sogar technische Vorteile haben.
So bekommt man z.B. auf amazon.de z.B. ein Asus Eee PC 1001P Netbook für 267 Euro mit mehr Speicherplatz, besserem Prozessor und h‚àö‚àÇherem Arbeitsspeicher. Das ist ungef‚àö¬ßhr die H‚àö¬ßlfte des Preises eines Apple iPads…
Obwohl das Apple iPad ein paar Vorteile wie z.B. die intuitive Touchscreen-Funktion oder eine lange Batterielaufzeit hat, kann das iPad die Netbooks meiner Meinung nach nicht in den Schatten stellen. Auch die F‚àö¬ßhigkeit des Bildschirms sich durch einen Umgebungslichtsensor an die ‚àö¬ßu‚àöüeren Lichtumst‚àö¬ßnde anzupassen, ist ein nettes Gimmick, dass das Lesen von E-Books im Freien erleichtert. Doch rechtfertigen diese Features einen derartigen Aufpreis? Ich denke nein und muss mal wieder feststellen, dass man bei Apple eben auch immer für den Namen mitzahlt. Das scheint, wenn man die Verkaufszahlen des iPads betrachtet, vielen Apple-Jüngern jedoch nicht so wichtig zu sein. Man kriegt z.B. mit dem Amazon Kindle eine weitaus preiswertere Variante für ein E-Book Reader schon für 259 Dollar. Das altmodische Buch, das auf echtem Papier gedruckt wird, steht natürlich auch noch als Option offen.
Ich komme nach reiflicher ‚àö√∫berlegung zu dem Schluss, dass ein Netbook das Gleiche oder sogar noch mehr zu leisten vermag, als das trendige iPad und man mit einem Netbook folglich besser bedient ist.
Aus einer vernünftigen Sicht gesehen, scheint es verrückt, dass das iPad das Netbook bedrohen k‚àö‚àÇnnte. Dies hei‚àöüt natürlich nicht, dass das nicht m‚àö‚àÇglich ist. Besonders wenn man die hohen Verkaufszahlen der Apple iPads betrachtet, wird einem klar, dass das iPad etwas Anziehendes und Besonderes an sich hat. Trotzdem halte ich ein Aussterben der Netbooks für unwahrscheinlich, da die K‚àö¬ßufer- und Zielgruppen der verschiedenen Ger‚àö¬ßte sich vor allem aufgrund des Preises zu stark unterscheiden.
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